#89 Identitätskrise verstehen: Ursachen, Psychologie und konkrete Tipps

Shownotes

Wer bin ich eigentlich noch?

Immer mehr Menschen berichten von einem Gefühl, das schwer in Worte zu fassen ist: Das eigene Leben läuft weiter, aber irgendwie fühlt man sich sich selbst fremd. Dinge, die früher wichtig waren, passen plötzlich nicht mehr. Ziele verlieren an Bedeutung, Routinen fühlen sich leer an und die Frage taucht auf: Bin das überhaupt noch ich?

In dieser ersten Folge unseres neuen Formats „1 Panic, 1 Purpose“ nehmen wir eine Aussage unter die Lupe, die uns in den letzten Wochen auf Social Media immer wieder begegnet ist:

„Ich erkenne mich selbst gerade nicht mehr.“

Anhand von drei Fragen schauen wir uns an:

Wann dieses Gefühl entsteht
Warum es so vielen Menschen Angst macht
Und wie man von dieser Unsicherheit wieder Richtung Klarheit und Purpose finden kann

Außerdem sprechen wir über Identitätskrisen im Erwachsenenalter, den Einfluss von Social Media, den Druck ständiger Selbstoptimierung und darüber, warum Veränderung nicht automatisch bedeutet, dass etwas falsch läuft.

Eine Folge für alle, die sich gerade orientierungslos fühlen, sich verändern oder das Gefühl haben, zwischen zwei Versionen ihrer selbst zu stehen.

Vielleicht verlierst du dich gerade nicht. Vielleicht wächst du.

Transkript anzeigen

00:00:00: wie wir es ja schon mal auch in anderen Folgen gesagt haben.

00:00:02: Es gibt ja verschiedene Rollen, die man je nach Personenkreis, je nach Position, je Nach Umfeld, Je nach Situation einnimmt und das heißt man ist an sich immer irgendwie eine verschiedene Person, die vielleicht aus mehreren Identitäten selbst bestimmt aber auch handeln sollte oder kann.

00:00:24: Wir sind Vanessa und Rebecca.

00:00:26: In diesem Podcast greifen wir echte Themen rund um mentale Gesundheit auf, tauchen tief ein, recherchieren – und machen daraus Geschichten wie bewegen.

00:00:37: Persönlich intensiv nah dran!

00:00:40: Jede Folge ein neues Stück Realität weil du nicht alleine bist.

00:00:53: Was geht?

00:00:54: Ich wollte schon sagen, wir bringen hier noch mal ein neues Format raus.

00:00:58: Das geht!

00:00:58: Also ich bin richtig gespannt wie das heute bei uns läuft.

00:01:01: Aber ansonsten würde ich sagen und es geht gut aber wir sind diese Woche glaube ich richtig busy einfach oder?

00:01:07: Ja das stimmt ja.

00:01:10: also normalerweise haben immer unsere feste Routine aber am Montag war ja Feiertag usw.

00:01:14: Deswegen hat sich das alles so bisschen verschoben und dann will sicher auch Zeit dafür nehmen und das tun wir jetzt Auch wenn es trotzdem limitiert ist und irgendwie ... Ja.

00:01:26: Aber gut, ich finde vielleicht ist sogar gut, weil wir dann gar nicht so viel Zeit haben darüber nachzudenken wie wir das Format so richtig umsetzen sondern wir haben uns das überlegt gemacht.

00:01:35: aber jetzt können wir irgendwie so ein bisschen spontan gucken und remix machen, wie das jetzt wird.

00:01:41: Remix!

00:01:42: Ich muss denn immer daran denken von früher bei Big FM.

00:01:46: Ich weiß ganz schnell wie dieser DJ hier ist, aber Boulevard Bo oder so?

00:01:52: Ja, toll.

00:01:53: Falls ihr euch jetzt wieder denkt ... Oh Gott!

00:01:55: Was haben die zwei Fritzen schon wieder sich ausgedacht?

00:01:58: Also ihr wisst ja alle unser ... Auch wenn wir eigentlich immer sagen, dein Mental Health-Podcast ist Panic to Purpose von der Panik hin zu Bedeutung.

00:02:10: und wir haben einfach auch gedacht das wird sagen.

00:02:13: Unser neues Format, dass wir nicht jede Folge bringen sondern wie du sagst auch da immer wieder bunten Remix.

00:02:21: Und zwar ist das Folgenformat ein Panik, also quasi eine Panik und ein Purpose.

00:02:27: Also eine Bedeutung oder wie man daraus kommt.

00:02:30: Das bedeutet konkret dass wir eben eine Aussage einer Angst- oder einen Gedanken nehmen über den gerade extrem viele Menschen sprechen und arbeiten uns anhand von drei Fragen dann eben durch diese Angst, durch diese Panik bis hin zum Purpose.

00:02:46: Und für die heutige Folge haben wir ein wenig aus Social Media gescrowt und auch oft gesehen, dass überall Videos mit folgenden Aussagen

00:02:53: auch kamen.

00:02:55: Und zwar ich erkenne mich selbst gerade nicht mehr... Ich weiß nicht mehr wer ich eigentlich bin!

00:03:00: Und irgendwie fühlt sich mein Leben plötzlich fremd an.

00:03:04: Und was ich eigentlich auch ganz spannend finde diese Videos hatten einfach nicht nur Millionen Aufrufe sondern eben voll viele Kommentare von Menschen die dann darunter geschrieben haben.

00:03:13: Ich dachte, ich bin die einzige Person, die das fühlt und da sieht man ja mal wieder!

00:03:18: Man ist nie allein und deswegen dachten wir uns halt für die heutige Folge okay lass mal das Thema auseinandernehmen und analysieren.

00:03:27: Ganz genau und ich finde es auch sehr gut weil bei uns war das ja damals genauso und dass man halt immer noch sieht, dass so dieser Neat immer noch da ist, weil er viele noch darüber sprechen und auch trotzdem in den Kommentaren schreiben Genau, entweder sozusagen.

00:03:41: Ich dachte ich bin alleine damit oder aber

00:03:43: auch

00:03:44: Danke dass du darüber sprichst und das versuchen wir natürlich auch nicht würde sagen Dann würden fangen wir heute ersten frage an um uns da ran zu hangeln Und zwar wann fängt man an sich selbst nicht mehr zu erkennen?

00:03:59: Also wann ist so dieser Prozess?

00:04:00: Oder wie kann man das beschreiben?

00:04:02: oder wie fühlt sich das an?

00:04:04: denn ich glaube viele denken bei so einer identitätskrise direkt Also einen kompletten Zusammenbruch, als würde das halt so direkt boom einfach passieren.

00:04:14: Aber die meisten Menschen beschreiben auch online eigentlich etwas ganz anderes eher so ein schleichendes Gefühl und Das kann ich auch bestätigen.

00:04:23: Und deswegen so ein Beispiel.

00:04:24: also du machst morgens auf gehst arbeiten triffst alle möglichen menschen die du halt sonst zu trifft alles normal funktioniert und Innerlich denkst du auf einmal so Warum fühlt sich das alles nicht mehr richtig an oder richtig nach mir, nach mir selbst an?

00:04:43: Und oft passiert dann genau das in Phasen.

00:04:46: In denen eben äußerlich eigentlich alles okay aussieht aber innerlicht es so langsam anfängt zu bröckeln.

00:04:52: Oder auch dass du zum Beispiel einen Job bekommen hast den du halt schon immer immer wolltest.

00:04:56: Aber statt irgendwie stolz zu sein und jetzt voll Power da reinzugehen fühlst du dich eher leer.

00:05:01: und wir haben noch ein paar mehr Beispiele dass ihr so'n bisschen Ja, euch auf eure verschiedene Lebensphasen vielleicht berufen können weil nicht alles passt.

00:05:09: ja so zu jedem auch was Thema Beziehungen angeht.

00:05:15: Du bist in einer langen Beziehung und merkst auf einmal dass du gar nicht mehr weißt wer... ...du außerhalb dieser beziehung eigentlich bist oder aber auch wenn du im jahrelang offen bestimmtes ziel hingearbeitet hast Und dann aber wenn du es erreichst fühlte sich gar nicht erfüllend an wie du ursprünglich mal gedacht hast.

00:05:36: Und all diese ... Dinge machen ja was mit einem!

00:05:40: Du hast ja anfangs gesagt, wann nicht das dir das Gefühl auch so ein bisschen bekannt vorkommt?

00:05:45: Fällt dir auch irgendeine Situation ein wo du sagst okay den Gedanken hattest du oder die gingen das vom Gefühl her irgendwie so?

00:05:54: Ja also wir haben ja diese Beispiele auch nicht umsonst ausgeweckt und zwar genau bei dem ähnlichen Themen dass man eigentlich augenscheinlich das alles hat, was man möchte.

00:06:05: Bei mir war es nämlich genauso.

00:06:06: ich hatte eine gute stabile lange Beziehung.

00:06:10: wir sind in einer neuen Wohnung gezogen wirklich traumhafte schöne Altbauwohnungen.

00:06:14: damals.

00:06:16: dann hatte ich gerade ein Praktikum bei einem wirklich sehr renommierten Unternehmen wo ich dachte Boah mega Mega Name.

00:06:22: jetzt im Lebenslauf und so Studium lief gut und Freunde Alles gesund alles top So und keinerlei andere Beschwerden.

00:06:31: Und das war halt aber trotz allem der Moment, in dem eben bei mir diese Zwangsgedanken gekickt haben und ich dann eben auch an mir komplett verzweifelt bin.

00:06:40: Und mir eben dachte... Das fühlt sich gar nicht nach mir an!

00:06:43: Und wieso bin ich so?

00:06:45: Wieso fühle ich mich so, obwohl ich doch alles habe?

00:06:48: War es bei dir auch so einen Moment?

00:06:51: Ich glaube, das war vor so einem... vor so einem knappen Jahr, wo wir auch mal im Podcast drüber gesprochen haben.

00:06:58: Dass ich gesagt habe dass ich mich frag was meine Hobbys sind und was sich sonst noch so gern mache außer arbeiten.

00:07:05: Wobei schon sagen muss Ich glaube einfach es liegt in meiner Natur das ich auch so Gründungsthematiken einfach mega finde Es macht mir einfach Spaß.

00:07:14: Das ist glaub ich schon irgendwie so eine Art von Hobby.

00:07:17: Und wie gesagt auch Lesen oder ich muss auch sagen Trash TV Reality TV, Quiz.

00:07:25: Und

00:07:26: also wir als Gruppe haben so abrasiert aber die haben auch alle gesagt so hey Becky das war wegen dir krass viel gut du da Bescheid weiß also ist das auch mein Hobby.

00:07:34: es ist halt einfach so.

00:07:35: Aber hat mich schon irgendwie damals ein bisschen zum Umdenken gebracht.

00:07:39: Also dass ich jetzt sage bei mir hat sich das nicht direkt mit der Erkrankung damals wo ich Panikattacken dann hatte verknüpft sondern auch manchmal so dieses Zweifeln, ja ist es eigentlich das was du jetzt auch machen willst.

00:07:52: Auch beruflich wo ich immer sage man arbeitet irgendwie gefühlt super gerne.

00:07:57: aber ist es das wo ich dann irgendwann mit Achtzig drauf zurückgucken möchte und sag wow!

00:08:02: Du warst eine super fleißige Biene und hast aber ansonsten vielleicht nichts anderes gemacht.

00:08:08: Ja eben genau.

00:08:09: Aber auch ein interessantes Beispiel weil's gar nicht so viel mit der Therapie an sich zu tun hat sondern eher Ja, Identität.

00:08:17: Oder würde ich sagen fast schon?

00:08:19: Ja oder also da kommen wir später dazu wo ich mich tatsächlich erwische und sehe.

00:08:25: das sage ich jetzt noch nicht.

00:08:29: Dann weiter geht's.

00:08:30: aber ich glaube tatsächlich auch dass wir auch wenn wir das Thema in den letzten folgen auch immer mal wieder so hatten dieses Gefühl dass man auch gar nicht mehr so weiß wer man ist und vielleicht auch eine identitätskrise kommt auch durch Social Media kommen kann.

00:08:43: Ich hab lustigerweise gestern Abend auch mit einer Freundin noch darüber gesprochen, weil theoretisch wir sehen ja permanent was wie alles sein können.

00:08:51: Also wenn du morgens aufstehst und dummer Weise direkt ans Handy gehst dann siehst du dass jemand seinen Körper job kündigt nach Bali zieht oder jemand lebt auf einmal komplett minimalistisch.

00:09:03: Dann eine andere Person macht einfach Millionen mit der Selbstständigkeit die gefühlt auf Instagram aussieht als würde man nicht arbeiten müssen.

00:09:10: Dann predigt wieder jemand anderes so ein bisschen dieses slow living also komplett entschleunigt leben und die nächste Person optimiert dann schon wieder ihr komplettes Leben mit Morgengroutine, Supplements oder auch Ice Bar.

00:09:22: Und dann denkst du dir so what the fuck?

00:09:25: Und ich stehe hier gerade morgens auf gehe auf Instagram und sehe das Ganze und mache vielleicht gar nichts davon!

00:09:32: Also dann würde ich sagen hinterfragt man ja schon auch so ein bißchen sein eigenes Lifestyle Und wie wir ja schon immer sagen, so früher hattest du halt eher deine Vergleichspersonen im Umfeld und jetzt hast du halt direkt Millionen Lebensentwürfe gleichzeitig.

00:09:48: Ich finde schon dass da auch oft dieses

00:09:50: Gefühl

00:09:51: entsteht das man vielleicht auch denkt Boah shit!

00:09:53: Vielleicht passt ja das Leben was ich aktuell eigentlich führe gar nicht mehr zu mir.

00:09:58: Ja und es ist ja völlig normal weil wie viele auf einen einprasselt.

00:10:03: Da können man sich auch die frage stellen warum?

00:10:06: was macht das mit den menschen?

00:10:07: also was macht.

00:10:09: Uns daran so ein angst, wenn wir das so sehen könntet ihr auch irgendwie komplett egal sein.

00:10:15: und ich glaube auch dass eben nicht die veränderung selbst ist sondern was diese veränderungen einfach bedeuten könnte oder kann weil halt viele menschen sich über jahre so eine identität haben ja eben schon kurz drüber gesprochen aufbauen indem sie zum beispiel Top in der Karriere sind oder eine sehr starke Person, eine vernünftige.

00:10:36: Oder ich bin super gut im Fitness oder ich bin lustig Unabhängig und so weiter.

00:10:41: und irgendwann merkt man dann aber Ich will diese Rolle vielleicht auch gar nicht mehr komplett erfüllen Denn zum Beispiel wenn du früher immer so ne Person warst die halt jedes Wochenende unterwegs sein wollte Immer Action mit Menschen immer erreichbar und so Und du merkst jetzt aber vielleicht auch mit dem Alter, was ich auch so ein bisschen bestätigen kann.

00:11:01: Dass man halt eher Ruhe will zu Hause sein will und weniger auch soziale Verpflichtungen haben will.

00:11:07: und dann statt das einfach zu akzeptieren dass man sich halt verändert hat und irgendwie die Prios anders liegen denken halt viele auch direkt so ja was stimmt denn jetzt nicht mit mir?

00:11:15: Ich war doch vorher immer so offen und so warum will ich jetzt nur zuhause sein und keine Ahnung?

00:11:21: ne und es hat ja immer irgendwie einen Grund Wie gesagt, es war schwierig das irgendwie so zu akzeptieren.

00:11:28: Wobei hingegen dann natürlich auch andere Menschen dir vielleicht Dinge einreden nach dem Motto, wer bist denn du jetzt geworden oder was ist eigentlich mit dir?

00:11:36: Und das ist tatsächlich der Punkt wo ich mich sehe.

00:11:39: also super lustig weil ich habe schon doch mal gesagt Ich hab das Gefühl ich bin eigentlich jemand der vielleicht introvertiert ist aber irgendwie sich extrovertiert gibt oder ich eigentlich eher so eine Zwischenfunk, also so ein Zwischending bin.

00:11:56: Und... Also ich hab das auch so dass ich mir eigentlich so mein Traum-Szenario ist einfach schön zu Hause am Wochenende sein.

00:12:06: Einfach chillen nicht immer irgendwie Leute bespaßen unterwegs sein und ich meine ja das macht auch Spaß.

00:12:13: aber in letzter Zeit habe ich da tatsächlich dran gezweifelt wenn ich mir immer so dachte hey Du warst ja früher eigentlich immer unterwegs, immer unter Leute.

00:12:21: Du hattest immer Bock drauf und jetzt halt irgendwie nicht mehr.

00:12:25: also vereinzelt macht es schon noch Spaß aber das ist schon eine Veränderung.

00:12:29: und da habe ich auch gedacht so

00:12:31: hm...

00:12:31: Ist das jetzt was Negatives wo man aber einfach sagen muss?

00:12:35: Nein!

00:12:36: Man verändert sich halt in der Zeit und Ich kann mir schon vorstellen hätte ich mein ganzes Leben dann vielleicht gar nichts gemacht Hätte ich jetzt vielleicht dieses Awakening und würde sagen oh mein Gott ich würde gerne das, dass und das machen Aber ich war halt die ganze Zeit on the road.

00:12:50: Also man hat halt viel erlebt, viel gemacht was auch mega geil war aber das bräuchte ich jetzt irgendwie nicht immer wieder jedes Wochenende in jeder Regelmäßigkeit

00:13:00: Ja und vielleicht ist da dich natürlich auch dann etwas weggebrochen an Hobbys weil du vielleicht mehr Zeit hast ne?

00:13:06: Und dann vielleicht denkst du ja okay Du hast eigentlich nicht mehr Zeit irgendwie aber du investierst dir halt anders.

00:13:13: also früher war es dir schon auch oft feiern um keine Ahnung und es ist halt einfach jetzt nicht mehr so.

00:13:18: Das hat sich verschoben und ich finde, einerseits akzeptierst du das irgendwo.

00:13:23: Aber andererseits bist du auch so trotzdem ... Und ich auch würde sagen, dass man dann doch noch zu viel annimmt.

00:13:31: Ja, zum Beispiel jetzt.

00:13:33: Wenn wir über dieses Thema reden ja.

00:13:36: Oder andersrum wenn man sich jahrelang anpasst, als Mensch sicherheitsorientiert ist oder vernünftig, kann vielleicht bei der Person dieser Wunsch hochkommen nach Freiheit oder Veränderung.

00:13:50: Und das kann ja einem auch Angst machen, weil dann sagt man so Ja okay wenn ich mich verändere enttäusche ich dann vielleicht auch meine Menschen in meinem Umfeld.

00:13:58: und was denken die denn alles?

00:14:01: Auch online wird es eben schwieriger.

00:14:02: ne Weil viele Menschen ja nicht nur Privat eine Identität aufgebaut haben sondern digital.

00:14:09: Also ich weiß nicht ob du das vielleicht auch kennst Man postet vielleicht Dinge wobei ich sagen muss also ich würde jetzt sagen Das trifft nicht so ganz bei uns zu Posted Dinge, die vielleicht gar nicht mehr zu einem passen würden oder man macht einfach weiter weil Menschen einen so kennen.

00:14:23: Aber ich muss sagen, ich bin der typische Urlaubs-Influencer.

00:14:27: also wenn ich dann mal on the rope bin dann kommen ganz viele Fotos welche auch fotografiere und ich halte das ja super gern fest.

00:14:37: Ich muss by the way immer noch die London Bilder hochladen aber Dann tauch ich wieder ab.

00:14:45: Es gibt ein freundliches Foto, ne?

00:14:47: Also eine freundlichen Foto oder auch von einem selbst aber man ist halt ... ja nicht mehr so die ganze Zeit am Posten.

00:14:56: Nee, das stimmt!

00:14:57: Man isst ja auch nicht mehr an Posten nur weil man irgendwie essen geht oder nur weil sich gerade so'n geiles Essen gemacht hat oder irgendwie... Das ist ja auch unbedingt der Fall, weil der Trend nicht mehr da ist würde ich sagen.

00:15:11: Da ist ja auch wieder so, dass sich halt das viele natürlich so reinlegen können wie sie wollen oder das machen können was sie wollen.

00:15:17: Und das Interessante ist halt, was wir nämlich so spannend daran fanden wenn wir uns das so anschauen, dass Psychologen tatsächlich sagen, dass eben solche Phasen einfach ganz normal sind und ganz normale Entwicklungsprozesse bei jedem Menschen weil wir uns halt einfach permanent verändern also unsere Werte verändern sich Bedürfnisse auch Prioritäten und auch unserer Energie.

00:15:41: Und wenn du jetzt mal überlegst, wie wir uns anschauen.

00:15:44: Wenn wir irgendwie irgendwann Mutter sind oder so, dann wird es ja auch wieder komplett anders.

00:15:48: weißt du als Beispiel und ich glaube das ist dann wieder ein Thema wo du dich vielleicht fragst okay verliere ich mich da, verliehe ich mich dar und es sind auch ein normaler Prozess.

00:15:57: Oder wenn man sich von der Beziehung trennt neun Job anfängt, bist du natürlich erst einmal eine ganz andere Person.

00:16:03: also ist das irgendwo ganz normal und gesellschaftlich wird dann aber halt oft erwartet dass du sofort herausfinden soll's wer du bist und dann auch bitte genauso bleiben soll es wie du bist.

00:16:15: Und daran liegt halt so ein bisschen das Problem, deswegen unsere Frage oder dritte Frage in unserem neuen Format sozusagen Wie kommt man jetzt von dieser Panic Mode?

00:16:28: Oh mein Gott sollte ich nicht doch so sein und alles anzuzweifeln wieder in diesen Purpose Mode also genau in dieses ja.

00:16:36: was kann ich aber positives darin sehen?

00:16:39: Wie kann ich dann auch auf mein Leben zurückblicken und denken, nee, ich liebe das gerade.

00:16:42: Und ich find's eigentlich geil!

00:16:43: Also fakt mich nicht ab so ungefähr... Das hat der erste Schritt auf jeden Fall, dass eben nicht als Krise irgendwie zu sehen, dass ihr jetzt anders seid vor allem natürlich wenn ihr euch damit wohl fühlt.

00:16:56: also in so social media oder so wird halt oft übermittelt, dass wenn du unzufrieden bist, dann kündiger einfach dein Job, dann trenn dich, dann zieh weg, dann starte komplett neu.

00:17:06: Aber das muss auch nicht immer so radikal sein, also dass man halt die Dinge direkt so groß macht.

00:17:13: Sondern kann halt einfach klein starten und das wäre zum Beispiel in kleinen Teilen auch einfach das zu akzeptieren.

00:17:22: Und bevor wir tatsächlich in unsere typischen Tipps-und Tricks noch mal abtauchen haben wir ein paar kleine konkrete Impulse für euch mitgebracht.

00:17:32: Also zum Beispiel könnt ihr auch einfach ehrlich zugeben, dass man sich verändert hat.

00:17:36: Ich finde das ist ja immer so eine Art der Kommunikation um den anderen mal begreiflichzumachen, dass es vielleicht eben nicht nur ne Phase ist, nicht nur homonell bedingt, nicht trotz oder keine Ahnung sondern dass es halt wirklich ne Veränderung gibt und man halt andere Sachen sieht.

00:17:54: Dass man vor allem nicht krampfhaft an alten Versionen versucht festzuhalten oder auch einfach Dinge ausprobiert, ohne direkt eine komplette neue Identität draus zu machen.

00:18:05: Das geht ja auch!

00:18:06: Vielleicht merkst du jetzt gerade – ich bin gar nicht mehr so extrovertiert wie früher

00:18:11: –

00:18:11: dann musst du ja auch nicht dein ganzes Leben umwerfen sondern vielleicht bedeutet das erst mal für dich, dass du einfach mehr Ruhe zulässt und weniger performen musst oder auch nicht mehr überall dazugehören musst oder willst oder, wie auch Wanny gesagt hat in unserem ersten Intro so ein bisschen.

00:18:30: Vielleicht hast du ja auch jahrelang nur funktioniert und dann kommst du dieses Gefühl bei dir hoch wo ich weiß gar nicht mehr was mir eigentlich Spaß macht.

00:18:38: also da kann ich mich ja so'n bisschen melden.

00:18:40: Also meine Frage wahrscheinlich vor so einem Jahr.

00:18:45: Aber dann ist vielleicht auch dieser Weg nicht dass du sagst okay ich muss darauf die große Lebensantwort finden sondern einfach versuchen wieder neugierig auf sich selbst zu werden, weil das Ziel ist vielleicht auch gar nicht dass man sich für immer komplett bis ins Detail selber kennt sondern eigentlich immer wieder dazu übergeht sich immer wieder neu kennenzulernen.

00:19:12: Ja voll und deswegen finde ich es auch wichtig dass man von diesem ja rumgrübeln irgendwie so ein bisschen weg kommt.

00:19:20: also wenn wir uns jetzt mal diese Zips anschauen was ihr halt konkret umsetzen könnt Weil es natürlich wichtig ist, das nicht zu erkennen.

00:19:29: Was so weit der erste Schritt wäre.

00:19:32: Zu gucken ja okay mag ich mich aber eigentlich so und auch so mit Freundschaften finde Ich fände mir gerade ein so Wenn du halt immer sowas und zum Beispiel auch immer die Initiatoren von irgendwas Und dann ist es halt nicht mehr so weil Du halt sagst ne ich will halt irgendwie war mit der Position immer nur einen trinken und ich will jetzt aber kein Alkohol mehr trinken.

00:19:51: Das ist dann halt auch ok wenn man nicht anders zueinander irgendwie findet, dass dann auch zu sagen ja gut machen wir jetzt weniger.

00:19:59: Dann muss man das so akzeptieren quasi.

00:20:03: aber auf jeden Fall ist halt ein konkreter Tipp, dass man wirklich nicht alles überanalysiert sondern bisschen mehr beobachtet weil viele glaube ich einen Fehler machen sofort alles irgendwie lösen zu wollen indem man sich selbst tausend Fragen stellt wie warum fühle ich mich so und was stimmt nicht?

00:20:20: Und was ist los?

00:20:21: Was muss ich verändern?

00:20:23: Und dadurch entsteht halt einfach noch mehr Druck.

00:20:25: Das kenne ich selbst, wenn du oder wenn ich so Tage habe wo ich denke, boah der Tag ist einfach für einen Müll und wenn ich dann anfange, warum?

00:20:34: Wieso?

00:20:34: Warum fühle ich mich so... Anstatt einfach sozusagen ja ne morgen ist dann halt ein neuer Tag Dann ist es viel einfacher weggesteckt zu sagen morgens neuer tag anstatt irgendwie die achtzig Fragen zu stellen die eh zunächst führen weil halt manchmal einfach vielmehr hilft sich einfach nur zu beobachten, das zu akzeptieren und zu überlegen welche Situation mir vielleicht mehr Energie geben.

00:20:58: Welche ziehen mich eben komplett leer?

00:21:00: Also so social bettermentmäßig also was geht eher in so ein Minusbereich?

00:21:04: zum Beispiel und wann fühle ich mich wie ich selbst und wann performe ich halt?

00:21:09: einfach nur weil ich muss sich das aber nicht mal gut anfühlt und deswegen ist der bessere Schritt es vielleicht auch erstmal wahrzunehmen ohne direkt diese Symptome oder auch die Handlung komplett ändern zu wollen.

00:21:24: Da habe ich eine sehr spontane Frage, wann hast du das Gefühl dass du komplett du selbst bist?

00:21:36: Also wirklich was?

00:21:37: wo wir schon immer sagen schaukeln jetzt einfach machen wir ja immer noch viel zu selten wo wir sagen okay es fühlt sich irgendwie so ein glückliches Ich an, also gibt's irgendwas?

00:21:48: Und wenn du jetzt Fitness sagst ...

00:21:51: Dann hab ich nicht.

00:21:58: Meinst du so Kind-Modus oder was?

00:22:01: Ja irgendwie, wo du echt einfach sagst, du performst?

00:22:05: Nicht!

00:22:06: Also das bist wirklich so hundert Prozent truly du und dir fällt es super leicht auch.

00:22:14: Ja gut, ich würde sagen auf jeden Fall engen Freundinnen zusammen bin.

00:22:21: Weißt du also so?

00:22:24: Wir treffen uns und wir essen was, dann habe ich nicht das Gefühl zu performen.

00:22:28: Genauso ist es mit zwei drei anderen wirklich Freundinnen oder auch so meiner Kusine weil die halt Familie ist Und dann weiß man man kennt sich schon so lange dass man irgendwie sowas auch so sein kann wie man isst einfach.

00:22:43: Also ich würde sagen so bei diesen Treffen auf jeden Fall ... bei Aktivitäten schwerer, weil wie du sagst auch nicht im Gym.

00:22:51: Weil im Gym ... ... geht einem ja auch ein bisschen zu viel Gedanken manchmal durch den Kopf und ... ... das ist kein so Freiheitsgefühl, dass er so ein bisschen abarbeiten.

00:23:00: Also deswegen ... Ja, mir fällt jetzt gerade erst mal so einen leider mehr gar nicht!

00:23:06: Also hast du was am

00:23:07: Kopf?

00:23:08: Ich weiß es ist eine schwere Frage... Mir ist es tatsächlich in letzter Zeit aufgefallen bei mir bei Spielen.

00:23:15: Also ich liebe Spiele.

00:23:17: Es ist echt ... Also auch so die letzten Wochenenden, wenn man dann mal oder diese Feiertage, wir haben ja zum Glück die ganze Zeit Feiertages.

00:23:25: Wenn man dann immer zu Hause ist, fragt ich doch meinen Partner direkt.

00:23:29: Hört sich jetzt richtig lustig an.

00:23:30: Aber können wir ein Spiel spielen?

00:23:33: Verstecken gefangen!

00:23:33: Weil

00:23:33: ich liebe das und ... Das wäre richtig geil.

00:23:37: aber das finde ich in einer größeren Gruppe.

00:23:39: Ich liebe ja auch Spielerabende.

00:23:41: Aber ich hab ja sauviele Exitgames also SK-Broom für Zuhause die ich mir, ich glaub in der Uni-Zeit auch alle gewünscht hab und einfach keiner spielt die mit mir.

00:23:52: Weil die halt auch echt anstrengend sind, du brauchst Zeit ... Und in einer größeren Gruppe sind sie tatsächlich sehr schwierig.

00:23:59: Jetzt muss er die anderen mit mir spielen!

00:24:04: Keiner will sonst mit mich spielen?

00:24:06: Aber das ist cool.

00:24:07: Das ist ein guter Punkt.

00:24:08: so bis hin auch Kindheitssachen sind es ja, ne?

00:24:12: Ich war übrigens gestern schaukeln aber nur zwei Minuten.

00:24:14: Geil!

00:24:18: Ich brauche ja auch unbedingt eine Schaukel.

00:24:21: Also ne Schauke zum Schaukeln, falls sonst hier gerade andere

00:24:25: Leute zu.

00:24:27: Da war so ein Kind auf dem Spielplatz und der dachte sich aus sowas mit euch los.

00:24:31: So was will diese alte Frau?

00:24:33: Die ist doch schon achtzig.

00:24:35: Ich freu mich sehr an sie.

00:24:36: Ich glaub für ihn war mir wirklich totes alt.

00:24:38: Und dann sagt mein Freund so zu ihm Die traut sich nicht mit Freihändig zu schaukeln.

00:24:43: Also guck mal, ich kann freihändig... Oha!

00:24:47: So richtig ist das denn?

00:24:50: Aber ich wurde übrigens dem Letzt von einer fünfjährigen auf vierzig geschätzt.

00:24:59: Oh mein Gott.

00:25:01: War ja okay, die haben wirklich gar keine Ahnung von Zeit.

00:25:04: Nee, vor allem ihre Eltern sind einfach genau mein Jahrgang und die haben dann einfach gesagt das liegt daran dass die halt jetzt die ganzen Nachbarn bei denen kennenlernt.

00:25:13: Und sie sind halt alle vierzig.

00:25:15: Deswegen hat die dann selbst bei mir auch gesagt ja okay vierzig ich sehe ja nicht mal aus wie dreißig.

00:25:22: Ey warte zweiundreißig so.

00:25:25: Geil!

00:25:26: Richtig ein Kinderantwort ey.

00:25:28: Ja jetzt haben wir uns hier wieder bisschen verloren aber davon lebt ihr auch unser Podcast.

00:25:34: Der zweite Tipp, den wir mitgebracht haben ist tatsächlich ... Darüber haben wir schon geredet.

00:25:39: Wie der Dinge machen, die keinen Zweck haben?

00:25:42: Schaukeln, spielen.

00:25:44: Das ist ja einfach nur ein Spaß an der Freude und viele, das kennen wir auch, verlieren sich dadurch, dass alles produktiv sein muss.

00:25:52: Die Hobbys werden zum Content, also bei uns zum Glück nicht.

00:25:56: Content sind sowieso Katastrophe, Social Media ist einfach so anstrengend!

00:26:02: Der Sport wird für viele zur Selbstoptimierung.

00:26:06: Und auch die Freizeit wird einfach zum nächsten To-do, also zur nächsten Aufgabe.

00:26:11: und vielleicht hilft es einfach auch manchmal Dinge zu machen, die niemand sieht.

00:26:15: Also lesen ohne daraus etwas mitzunehmen, dass das jetzt nicht irgendwie ein Spanisch Buch sein muss damit man Spanesch lernt oder einen Geschichtsbuch um sich da wieder Sachen zu merken Dass man spazieren geht, ohne Musik auf den Ohren zu haben oder ein Podcast.

00:26:33: Außer natürlich ist es unser Podcast dann macht das gerne.

00:26:38: Serie zu gucken, ohne nebenher am Handy zum Beispiel zu sein... ...oder auch einfach was Kreatives machen obwohl man gar nicht gut drin ist also ist ja einfach voll egal.

00:26:47: Das heißt einfach Dinge tun die sich menschlich anfühlen und nicht effizient.

00:26:52: Ja voll!

00:26:53: Und ich finde mich auch in fast allen Punkten weil ich mir so denke so ist wirklich so.

00:26:58: Also... ja, leider.

00:27:01: Aber dann als nächster Tipp dass man halt nicht jede Veränderung sofort zur kompletten Identität machen muss.

00:27:07: also fand ich auch sehr spannend weil halt viele denken irgendwie wenn ich mich verändert habe da muss ich sofort mein komplettes Leben irgendwie neu definieren.

00:27:15: aber man merkt hier aus zum Beispiel dann Ich mag meinen Job gar nicht mehr so oder irgendwelche Freundschaften sind irgendwie komisch geworden oder sowas.

00:27:25: aber es muss halt nicht direkt heißen das Ich jetzt einen falschen Beruf habe oder dass diese Freundschaft überhaupt nicht mehr passt.

00:27:30: Oder wie auch immer, es können halt auch einfach Phasen sein Dass du halt einfach... Wie wir vorhin auch gesagt haben bei Freundschaften vielleicht weniger sozial ist oder ein anderes Hobby und Es muss halt nicht heißen das mit einem was irgendwie nicht stimmt oder so Weil halt manchmal auch Menschen Aber auch Jobs oder irgendwie einfach so'n bisschen für Übergangsphasen da sind.

00:27:52: Und ich denke aber dass egal wer in deinem Leben tritt irgendwie auch immer einen Sinn hat, dass die Person da dauert.

00:27:59: Ja und das was wir auch schon sehr oft sagen ist, dass wir einfach Social Media wieder leiser drehen weil wenn wir ja gerade vor allem gar keine Ahnung haben wer wir sind dann ist ja diese Masse an Itput noch das schlechteste was man sich geben kann.

00:28:17: also man sieht ja theoretisch Millionen von neuen Visionen wie ich theoretisch sein könnte Und vielleicht kannst du ja mal bewusst beobachten, wie fühlst du dich nach dreißig Minuten TikTok?

00:28:28: Oh Gott das finde ich ja richtig langweilig auch.

00:28:31: Also könnte ich gar nicht!

00:28:33: Aber bist du irgendwie nach diesen dreißigen Minuten TikTok oder Instagram oder generell egal wie YouTube oder so mehr verbunden mit dir selbst?

00:28:41: Oder bist du weiter weg?

00:28:43: also dass man sich aus ein bisschen weggesohnt fühlt?

00:28:46: Ich muss sagen ich kann es nachempfinden wenn ich zum Beispiel meinen ganzen Tag wirklich so faul war.

00:28:51: was ist faul Das?

00:28:52: guck mal, sagst du ja schon nicht produktiv.

00:28:55: Aber den ganzen Tag nur Serie geguckt hab', dann merke ich selber dass ich eigentlich so

00:29:00: voll

00:29:01: disconnected zu mir bin welcher mein Gehirn permanent auf diesen Serienmodus geschalten hat und komplett woanders bin.

00:29:09: Ja und für Social Media ist es wirklich macht das komplett so.

00:29:13: Und manchmal hilft es eben schon, dass man eben nicht direkt morgens das Gehirnen mit hundert fremden Leben flutet.

00:29:21: So muss ich mir auch immer sagen.

00:29:22: Ich hatte gestern, das war ein krasser Tag... ...ich hatte mein Handy so gut wie gar nicht in der Hand.

00:29:27: Auch morgens gar nicht so groß drauf geguckt.

00:29:29: Bei der Arbeit saufel Sachen abgearbeitet und so Kramen.

00:29:32: Und wo ich dann irgendwann nachmittags dann mal so dachte.

00:29:35: Okay, willst du jetzt mal auf Insta?

00:29:36: Dann dachte ich mir so nö!

00:29:38: Wofür?!

00:29:40: Ja, ich war auch gestern im Büro den ganzen Tag und habe es gar nicht vermisst.

00:29:44: Es ist wirklich krass.

00:29:46: da muss man echt... wie du sagst, ein bisschen mehr Augenmerk drauflegen und auch einfach mehr Aufmerksamkeit was man da gerade tut.

00:29:54: Und auch als vorletzter Tipp das machen wir Menschen redet die euch als Person kennen und nicht nur als eine Rolle wie zum Beispiel keine Ahnung meine Mitarbeiterin, meine Kollegin oder sonst.

00:30:05: wie.

00:30:06: also viele Menschen können sich in solchen Phasen einfach zurückziehen.

00:30:09: aber es hilft auch einfach in der Zeit quasi mit Leuten zu reden die euch gut tun und wo ihr halt keine Rolle spielen müsst.

00:30:18: Und wo ihr nicht performen müsst, also das was ich so eben gesagt hab quasi dass ihr dann zu jemandem geht wo ihr sagt Ich fühl mich da wohl und... ...ich kann auch mal still sein obwohl ich vielleicht die Woche davor mit der gleichen Person ultra viel gebubbelt habe und es ist dann okay weil Die Person nicht irgendwie versucht mich auf Biegen umbrechen Umzulenken oder zu verstehen warum ich jetzt heute so bin und so bin.

00:30:42: Sondern man wird irgendwie so akzeptiert wie man ist und man kann auch äußern, dass man vielleicht gerade denkt so ja ich veränder mich.

00:30:50: Und dann ist es aber auch akzeptierend und vollkommen in Ordnung.

00:30:55: Als letzten Tipp haben wir auch nochmal das Thema Akzeptanz.

00:30:59: also nicht jede Phase muss auch sofort Sinn machen und das ist vielleicht auch dieser wichtigste Punkt, dass sich halt vielleicht auch jede Phase nicht direkt klar anfühlt.

00:31:09: für einen weil wir ja auch schon sagen wir leben ein bisschen in der Welt von aktuell Healing Growth, Purpose.

00:31:15: Also eine Heilung, Weiterentwicklung und auch irgendwie so ein bisschen Sinnfindung, Selbstverwirklichungen Und alles muss irgendwie gefühlt sofort Bedeutung haben.

00:31:26: Aber manchmal ist es halt einfach so dass man vielleicht auch zwischen zwei Versionen von sich selbst ist Dass ich dann chaotisch anfühlt.

00:31:33: aber das ist auch okay So und das darf auch so sein und man muss einfach nicht permanent irgendwie so eine hundertprozentige Klarheit darüber haben, wer man ist.

00:31:42: Weil wie wir es ja schon mal auch in anderen Folgen gesagt haben, es gibt ja verschiedene Rollen die man je nach Personenkreis, je nach Position, je Nach Umfeld, je na Situation einnimmt und das heißt man is an sich immer irgendwie ne Verschiedene Person die vielleicht aus mehreren Identitäten selbst bestimmt aber auch handeln sollte oder kann.

00:32:06: Ja absolut Und Wir sind mit unseren Tipps durch von unserem ersten Volkformat.

00:32:14: Von quasi einem Panic und einer Purpose, was kommt da raus sozusagen?

00:32:21: Genau!

00:32:22: Und wenn ihr euch vor allem wohlfühlt bei eurer Veränderung dann ist das ja allerbeste und dann könnt ihr euch die Tipps trotzdem zu Herzen nehmen um halt zu überlegen so okay wie kann ich aber auch damit umgehen zu akzeptieren und auch geil zu finden, wie ich jetzt bin.

00:32:37: Und wenn ihr natürlich euch irgendwie verändert habt zum Leid von euch selbst dann könntet ihr dich natürlich auch so annehmen und da andere Wege finden damit umzugehen und irgendwie ja dann trotzdem zu überlegen was kann man anders machen?

00:32:53: So wie Becky das sie sich erkannt hat was vielleicht ihr Hobby ist und dass es auch ein Hobby is und das Hobby nicht immer sein muss.

00:33:01: Sport und Lesen

00:33:03: So wie

00:33:04: bei allen, ja.

00:33:06: Aber Lesen ist auch mein Hobby!

00:33:07: Also das heißt ich nur... Ja

00:33:09: voll, voll.

00:33:12: Hat auf jeden Fall richtig Spaß gemacht und vor allem sag' ich jetzt mal hush-hush die beide fleißigem Bienchen müssen jetzt wieder weiter.

00:33:20: deswegen ist die Folge jetzt fertig.

00:33:23: wir freuen uns dass ihr wieder dabei wart.

00:33:25: nächste Woche sind wir wieder in unserer folgende Routine.

00:33:28: da sind wir glaube ich auch Ja, einfach wieder relaxter.

00:33:31: Wobei wir heute auch relaxed waren und an der Stelle einfach

00:33:35: euch eine gute

00:33:35: Zeit!

00:33:36: Bis nächste Woche, ciao!

00:33:37: Danke fürs Zuhören, bis nächste Woche!

00:33:39: Ciao!

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